Hersteller


Pearl Acoustics ist ein im Privatbesitz befindliches Unternehmen, das sich auf die die Entwicklung von hochwertigen „high end“-Lautsprechern spezialisiert hat.


Hinter dem Unternehmen steht Harley Lovegrove, ein Geschäftsmann und Unternehmer, der bereits im Alter von 9 Jahren damit begann, seinen ersten Lautsprecher zu entwerfen. Harley wuchs in Südost-England auf (- manche sagen im Zentrum des englischen Lautsprecherbaus in den 60er-Jahren mit KEF und LOWTHER in unmittelbarer Nähe -) und seine häufigen Besuche in der berühmten LOWTHER-Lautsprecher-Fabrik, die sich auf seinem Schulweg befand, haben seine Leidenschaft für Lautsprecherdesign geprägt.


Pearl Acoustics wird heute von seiner Tochter Summer Lovegrove geführt, jedoch verantwortet Harley immer noch die Fertigung und Qualitätskontrolle.


Harley wuchs in einer Künstlerfamilie auf, in der Musik und Kunst das elterliche Haus dominierten. Fasziniert von Radios und Plattenspielern bestand sein Lebenstraum darin, Lautsprecher zu entwerfen, die genauso klingen, wie die Musikinstrumente des Orchesters, in dem Harley musizierte.


Als Teenager und bis zu seinen frühen Zwanzigern konzentrierte sich Harley hauptsächlich auf Lautsprechersysteme, bei denen mehrere Chassis von KEF und Son-Audax zum Einsatz kamen. Aber weder Harley noch sein jüngerer Bruder Damien Lovegrove (- heute ein berühmter Fotograf -) hatten die finanziellen Möglichkeiten, derart komplexe Lautsprechergehäuse bauen zu können, die nicht wirklich auch kompromiss-behaftet waren. Somit war das Ziel klar: die Mainstream-

Lautsprecherfirmen mit ihren eigenen Waffen zu schlagen!


„Für mich ist das Bauen von Lautsprechern mehr wie das Erschaffen eines Musikinstruments. Es ist eine Leidenschaft und Handwerkskunst in Einem. Natürlich steckt da auch Wissenschaft mit drin, aber viele Instrumentenbauer wissen gar nicht mal so viel über Wissenschaft und müssen auch gar nicht ihre Cellos, Violinen oder klassische Gitarren in schalltoten Kammern testen, um zu wissen, ob das Instrument gut ist oder nicht. Alles, was ich über die letzten fünf Jahrzehnte getan habe, war das bestmögliche Gehäuse zu entwickeln und zu bauen und dann den besten Treiber zu finden, einen solchen, der mühelos das gesamte Musikspektrum abbilden kann. Durch die Zusammenarbeit mit Mark Fenlon von Mark Audio bin ich nun in der Lage, eigene Treiber verwenden zu können, die exklusiv in meinen Modellen SIBELIUS SG und CG zum Einsatz kommen.


Der weltberühmte Lautsprecher-Designer und –Bauer, John Bowers von Bowers & Wilkins, sagte einmal: „Das wirklich beste Lautsprecher-Design benötigt nur einen Treiber, aber wenn Du es mit einem Treiber nicht bauen kannst, dann nimm zwei. Falls Du es mit zwei Treibern auch nicht bauen kannst, dann nimm drei. Falls Du mehr als drei Treiber benötigst, dann ändere Dein Design.“


Leider ist John Bowers nicht mehr unter uns, um zu hören, was unser Team erschaffen hat, aber wenn er noch hier wäre, denke ich, wäre er sehr zufrieden mit dem, was wir erreicht haben.“


In den 90er Jahren hatte Harley einen wesentlichen Durchbruch und zwar im Hinblick auf seine grundlegende Herangehensweise. Es war eine komplette Umkehr zu seinen früheren Designs – weg von hochkomplexen Frequenzweichen und elektronischen Filtern. Sein neues Grundkonzept basierte von nun an auf den Prinzipien der legendären Arbeiten von Paul Voight aus dem Jahre 1939.


Das Ergebnis war ein viertel-welliges, von vorne geladenes Horn mit einem einzigen Treiber und einem zusätzlichen Hochtöner für die letzten drei Oktaven. Zum Einsatz kam eine (zu dieser Zeit) recht altmodische 6dB-Frequenzweiche, die lediglich aus zwei Bauteilen bestand.

Harley´s neues, minimalistisches Design brachte ihn schon deutlich näher zu seinem Ziel, aber er wußte, dass es noch besser wird, wenn er nur einen einzigen Treiber benötigen würde. Leider gab es nichts auf dem Markt, das qualitativ in der Lage war, die oberen und unteren Oktaven gleichermaßen akkurat wiederzugeben. Weder FOSTEX noch LOWTHER konnten etwas produzieren, das komfortabel bis und oberhalb von 20KHz ging. Und sicherlich nicht mit einem Pegel, der eine Orchesteraufnahme auch nur annähernd in realistischer Lautstärke wiedergeben könnte.


Im Jahre 2012 passierten nun zwei wesentliche Dinge: Zum Einen entdeckte Harley die Treiber von MARK AUDIO, speziell den ALPAIR 7 und ALPAIR 10.2. DAS waren die Treiber, auf die er in all' diesen Jahren so sehnsüchtig gewartet hatte: Reinheit, Pegel und eine unglaubliche Dynamik gepaart mit fantastischer Räumlichkeit. Zum Anderen lernte Harley Chris Cabergs kennen, den Eigentümer einer besonderen Schreinerei, die sich auf die Verarbeitung hochwertigen Naturholzes, insbesondere Eiche und Buche spezialisiert hatte.


Chris ist wie Harley ein Perfektionist. Er verstand sofort die Anforderungen, auf die es bei Harley´s Lautsprechergehäusen ankommt und konnte ihnen mit seiner Handwerkskunst die erforderliche Steifigkeit geben, ohne die Notwendigkeit von zusätzlichen inneren Verstrebungen, die zu viel zu vielen akustischen Problemen führen.


Chris, von seiner Ausbildung her auch Ingenieur, war immer auch schon sehr interessiert an Hifi und Akustik und nach dem erfolgreichen Bau eines Scott Lindgren Frugel-Horn Mk3 für Harley, bei dem der ALPAIR 7 zum Einsatz kam, machte er sich sodann an die Fertigung von Harley´s neuem Gehäusedesign, in dem die brandneuen ALPAIR 10 der zweiten Generation vorgesehen waren.


Chris verwendete drei Zentimeter dicke, langsam gewachsene und langsam gealterte französische Eiche. Nach einigen Fehlversuchen und weiterer harter Arbeit und Beharrlichkeit gelang schließlich der Durchbruch - Harley bekam die perfekte Gehäuse-/ Treiber-Kombination von der er so lange geträumt hatte: ein Gehäuse, das alle zehn Oktaven natürlicher Musikinstrumente akkurat reproduzieren konnte, so wie er sich das immer vorgestellt hatte.


Nach weiteren drei Jahren intensiver Feinarbeit und enger Kooperation mit Mark´s Team In Hong Kong konnte schließlich das finale Design für die SIBELIUS SG und CG verabschiedet werden – mit perfekt an das SIBELIUS-Design modifizierten Treibern.


Nach weiteren Monaten intensiven „Finetunings“ und dem Experimentieren mit einer weiten Bandbreite von akustischen Dämm-Materialien wurde schließlich die SIBELIUS der Öffentlichkeit vorgestellt und die Produktion gestartet.


SIBELIUS ist der Name eines Komponisten, dem Harley seinen Lautsprecher gewidmet hat.


Der Rest, so sagt man, ist Geschichte …


Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Pearl Acoustics:


http://pearlacoustics.com